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Förderverein für Jugendbildung und Wirtschaftsbeziehungen Norddeutschland-Kaliningrad e.V

Jahresbericht und Protokoll der Jahreshauptversammlung 2014

Im Anschluss finden Sie die PDF-Dokumente den Jahresbericht und das Protokoll der Jahreshauptversammlung zum Download.


Jahresbericht 2014 (Auszug und Download als PDF)

Arbeit des Vorstandes

Im Wesentlichen hat sich der Vorstand im letzten Jahr mit den folgenden Themen beschäftigt:

• Entwicklung eines Konzeptes zur Fortführung der Kooperation mit dem Kinderschutzbund Heiligenhafen
• Supervision der Arbeit im Haus Chance, Unterstützung des Projektes durch politische Gespräche vor Ort und Mitarbeit in der russischen NGO „Offene Welt“ 
• Fortführung und Organisation der Patenschaften 
• Abschluss des Musiktheaterprojektes in Kaliningrad 
• Begleitung eines Besuches der Blindenschule Kaliningrad im Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover

Arbeitssitzungen des Vorstandes fanden statt am 10. Januar, 7. Februar, 7. März, 16. September, 9. und 12. Dezember.

 

Reiseberichte

Im Februar, Mai und Oktober fanden wieder Supervisionen der Mitarbeiterinnen im Haus Chance durch Frau Schmidt-Kärner statt. Neben den „alltäglichen“ Problemen im Haus Chance ist die Situation in der Levitanstr. ein großes Thema. Hier haben die Pädagogen im Auftrag der Stadt die ambulante Betreuung von ca. 140 Heimabgängern übernommen, wofür die Stadt auch anteilig die Gehälter bezahlt. Die Arbeit dort ist anstrengend, was auch daran liegt, dass noch keine ausreichenden Räume zur Verfügung stehen und die Klienten nicht gerade die einfachsten sind.

Im Juni wurde Susen Zetzsche von unserem Schatzmeister Klaus Drückler und seiner Frau sowie Thomas Meier-Ahrens begleitet. Schwerpunkt des Besuches waren die 2 Abschlussvorstellungen der Aufführung „fisch in dir“ mit jeweils vollbesetzten Häusern. In je 2 mal 15 Minuten konnte die 4 Gruppen (2 russische, 2 deutsche) zeigen wie sie das Thema interpretieren. Höchst unterschiedlich, wie wir alle fanden, vielleicht ein wenig konzentrierter und disziplinierter von der russischen, vielleicht ein wenig lockerer von der deutschen Seite. Letztendlich Geschmackssache – ist eben Kunst.

Bei einem Besuch im Haus Chance mit ausführlichen Gesprächen mit den Pädagogen und der Geschäftsleitung konnte sich Herr Drückler einen guten Überblick über die aktuelle Situation verschaffen.

Im September begleitete Herr Meier-Ahrens eine dreiköpfige Delegation aus der Blindenschule bei Besuch des Landesbildungszentrums für Blinde. In den 4 Tagen hatten die Kaliningrader die Möglichkeit, alle Einrichtungen des Zentrums zu besuchen und ausführliche Gespräche zu führen, auch, um einen Gegenbesuch der Niedersachsen in 2015 vorzubereiten.

(Mehr dazu finden Sie im unten aufgeführten PDF)

 

Ausblick

Bitte beachten Sie die beiliegende Einladung zur Jahreshauptversammlung am 19.03.2015 – wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme sehr freuen.

• Die nächste Reise nach Kaliningrad ist im Zeitraum vom 8. – 12. Juli geplant – vielleicht haben Sie Lust, mitzukommen?

Jahresbericht 2014, Deutsch PDF

Jahreshauptversammlung 2014, Deutsch PDF

 

Herzliche Grüße und einen schönen Frühling wünscht Ihnen im Namen des gesamten Vorstands

 

Thomas Meier Ahrens

Vorsitzender

 


Weihnachtsbrief 2014

 

Weihnachten 2014 – der Brief des Fördervereins

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde des Fördervereins für Kaliningrad,

die Konstante in der Vereinsarbeit: Der Weihnachtsbrief (hier als PDF), um Sie über die Arbeit des vergangenen Jahres zu informieren. Diesmal hat mir Elena Antipova, unsere Geschäftsführerin des Fonds „Offene Welt“, einen großen Teil der Arbeit abgenommen und einen sehr ausführlichen Bericht über die Arbeit im Haus Chance geschrieben – sie finden diesen HIER (PDF) als Download.

Haus Chance in Kaliningrad

Nach wie vor läuft die Arbeit im Haus durch unsere 3 Sozialpädagoginnen und die Psychologin stabil. Eine wesentliche Entlastung hat sich durch die Nachtwachen ergeben, die von einem Unternehmen in Hamburg gesponsert wurde – der Eigentümer ist gebürtiger Kaliningrader und hat aus eigener Tasche 4.500 Euro gespendet.

Weiterhin steht die Sicherstellung der Finanzierung des Hauses eine immerwährende Aufgabe für Elena, die MitarbeiterInnen und uns dar. Glücklicherweise ist es gelungen, über die deutsche Stiftung „ChildFund“ einen wesentlichen Betrag zu bekommen, weitere Mittel kommen aus den Rückzahlungen der Bauern, die mittlerweile die vor langer Zeit gewährten Darlehen zurückzahlen. Das sind mit Stichtag 30.11. ca. 6.000 Euro.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Hoffmann, die anlässlich diverser Feierlichkeiten ihre Gäste gebeten hatte, statt Geschenke für das Haus Chance zu spenden. Hubertus Hoffmann ist in Königsberg geboren und Susen Zetzsche und ich hatten letztes Jahr das große Glück, ihn auf einer Reise nach Kaliningrad zu begleiten. Insgesamt kam die stolze Summe von 1.614,99 Euro zusammen.


Singende Fische?

Uraufführung der internationalen Musiktheaterperfomance „fisch in dir“

Mit einer Probe startete im November vergangenen Jahres in Lübeck und Kaliningrad das Kooperationsprojekt „fisch in dir“ von Musikhochschule, Musikschule der Gemeinnützigen und Kinderwege gGmbH. 40 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, aufgeteilt auf vier Gruppen, zwei hier und zwei in Kaliningrad, probten seitdem einmal in der Woche, haben vier Probenwochenenden zu speziellen künstlerischen Themen, wie Choreographie oder Vokaltraining absolviert und brachten singend, tanzend, schreibend und filmend „Ihre“ 15-minütige Musiktheater-Szene am 23. Mai zur Ur-Aufführung – zusammen mit den Kaliningradern und deren Stücken.

Was wurde auf der Bühne gespielt? Immer das Gleiche. Vier mal. In den meisten Jugend-Musik-Theater- oder-Tanz Projekten sind schon mehr Parameter vorgegeben. Es gibt schon komponierte Musik. Oder geschriebene Texte. Oder zumindest eine Geschichte. Bei „fisch in dir“ gab es das alles nicht - wohl aber ein Regelbuch, entwickelt von der Performance-Company „post theater“ (Stuttgart / Berlin) und Prof. Schulze von der Musikhochschule, mit Hilfestellungen, wie genau diese fehlenden Elemente von den PerformerInnen selber gefunden werden könnten. Die einzige thematische Vorgabe war der Fisch - als Wechselwesen, der Aufenthaltsort, Verhalten, Form und sogar Geschlecht im Laufe seines Lebens verändern kann. Er dient dabei als Projektionsfläche für das Thema sich wandelnder Identität der Jugendlichen.

Herangeführt an die ungewöhnliche und verantwortungsvolle Aufgabe wurden die Lübecker Jugendlichen dabei von der Musiklehrerin Deborah Bock, dem Musiker Jonathan Shapiro und Annegret Schmalfeld, einer Mitarbeiterin von Kinderwege.

Im Juni waren die Lübecker zum Gegenbesuch in Kaliningrad. Es gab dort zwei Aufführungen.


Kooperation mit dem Europainstitut Klaus Mehnert

Sehr erfolgreich entwickelt sich die im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit mit dem Europainstitut an der Technischen Universität Kaliningrad (www.europastudien-kaliningrad.de). Unser Mitglied Jörg Wohlers hält dort Vorträge zum Thema Finanzmarkt und Finanzkrise. Hier ein kurzer Bericht vom ihm:

"Am 23. und 24. Juni 2014 hatte ich in Kaliningrad erneut Gelegenheit, den Studenten des " Europainstituts Klaus Mehnert" (EIKM) im Rahmen eines deutschsprachigen Europastudiengangs einige finanzwirtschaftliche Zusammenhänge zu erläutern.
Es ging insbesondere um Sachverhalte rund um das Thema Banken. So z.B. Arten von Banken, Rating, Eigenkapital von Banken, Insolvenz von Banken u.ä. Darüber hinaus haben wir über die Hintergründe der Finanzkrise und die Lehren daraus diskutiert. Die Studenten waren wie immer sehr engagiert und die Arbeit hat mir große Freude bereitet. Die Inhalte meiner Vorlesungen wurden wie immer mit der Leitung des EIKM im Vorwege abgestimmt.
Besonders reizvoll an den Kaliningradaufenthalten ist die Tatsache, dass man als Dozent im Studentenwohnheim der technischen Universität Kaliningrad wohnt. Dort verfügt das EIKM über einen eigenen "Flügel". Im Wohnheim ist man (zumindest gefühlt) dem Alltag in der Stadt wesentlich näher als in einem Hotel. Ich freue mich auf weitere "Einsätze"."

 

SEPA-Lastschrift

Betrifft nur die Mitglieder, bei denen wir in der Vergangenheit den Beitrag per Lastschrift eingezogen haben:
Bitte beachten Sie das beiliegende SEPA-Lastschriftmandat für die zukünftigen Lastschriften. Wir werden Ihren Beitrag (und eventuelle Patenschaftszahlungen) per 12. Dezember einziehen.

 

Ausblick

Die nächste Kaliningrad-Reise wir voraussichtlich Ende Januar 2015 stattfinden. Sie sind herzlich eingeladen, uns zu begleiten.

Die nächste Mitgliederversammlung ist für den Februar 2015 vorgesehen; selbstverständlich erhalten Sie noch eine gesonderte Einladung.

 

Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Vorstandes eine geruhsame und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute im Neuen Jahr.

 

Thomas Meier Ahrens

Vorsitzender

 

Singende Fische?

Uraufführung der internationalen Musiktheaterperfomance „fisch in dir“

Mit einer Probe startete im November vergangenen Jahres in Lübeck und Kaliningrad das Kooperationsprojekt „fisch in dir“ von Musikhochschule, Musikschule der Gemeinnützigen und Kinderwege gGmbH. 40 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, aufgeteilt auf vier Gruppen, zwei hier und zwei in Kaliningrad, probten seitdem einmal in der Woche, haben vier Probenwochenenden zu speziellen künstlerischen Themen, wie Choreographie oder Vokaltraining absolviert und brachten singend, tanzend, schreibend und filmend „Ihre“ 15-minütige Musiktheater-Szene am 23. Mai zur Ur-Aufführung – zusammen mit den Kaliningradern und deren Stücken.

Gruppe der singenden Fische

Was wurde auf der Bühne gespielt? Immer das Gleiche. Vier mal. In den meisten Jugend-Musik-Theater- oder-Tanz Projekten sind schon mehr Parameter vorgegeben. Es gibt schon komponierte Musik. Oder geschriebene Texte. Oder zumindest eine Geschichte. Bei „fisch in dir“ gab es das alles nicht - wohl aber ein Regelbuch, entwickelt von der Performance-Company „post theater“ (Stuttgart / Berlin) und Prof. Schulze von der Musikhochschule, mit Hilfestellungen, wie genau diese fehlenden Elemente von den PerformerInnen selber gefunden werden könnten. Die einzige thematische Vorgabe war der Fisch - als Wechselwesen, der Aufenthaltsort, Verhalten, Form und sogar Geschlecht im Laufe seines Lebens verändern kann. Er dient dabei als Projektionsfläche für das Thema sich wandelnder Identität der Jugendlichen.

Proben zu den singenden Fischen

Herangeführt an die ungewöhnliche und verantwortungsvolle Aufgabe wurden die Lübecker Jugendlichen dabei von der Musiklehrerin Deborah Bock, dem Musiker Jonathan Shapiro und Annegret Schmalfeld, einer Mitarbeiterin von Kinderwege.

 


Weihnachtsbrief 2013

 

Weihnachten 2013 – der Brief des Fördervereins

 

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde des Fördervereins für Kaliningrad, die Konstante in der Vereinsarbeit: Der Weihnachtsbrief, um Sie über die Arbeit des vergangenen Jahres zu informieren.

Haus Chance in Kaliningrad

Aktuell sind nach wie vor 3 Sozialpädagoginnen und 1 Psychologin im Haus tätig – und was wirklich eine Besonderheit ist: Die 3 Sozialpädagoginnen sind von Beginn des Projektes im Jahr 2002 mit dabei. Die Struktur des Hauses hat sich im Laufe der Zeit bewährt; neben der stationären Betreuung der 12-13 Jugendlichen werden eine Vielzahl von Jugendlichen ambulant betreut. Hier zeigt sich aber leider, das die mittlerweile große Bekanntheit des Hauses und deren Alleinstellung dazu führt, dass die Anzahl der Jugendlichen immer mehr wird und die Arbeitszeiten nicht mehr ausreichen, um alle sozialpädagogisch zu betreuen. Wir arbeiten zurzeit an der Überarbeitung der Arbeitszeitmodelle und streben an, die Nachtdienste durch andere Kräfte durchführen zu lassen.Projektbesprechung im Hansebüro: Susen Zetzsche, Marno Schulze, Hubertus Hoffmann, Helmut Cornils, Konrad Lappoehn, Gudrun Schmidt-Kärner, Tatjana Pavlova (von links)

Ein Gespräch mit der neuen Sozialministerin Anfang Oktober war ausgesprochen erfreulich; die Ministerin ist dem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt und möchte eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium unserer NGO „Offene Welt“. In wie weit dadurch eine mögliche Finanzierung des Projektes möglich sein wird, bleibt abzuwarten.

Eröffnung der Ausstellung des Fördervereins in Kaliningrad

Am 27. September konnte im Deutsch-Russischen-Haus die schon in Lübeck und Kiel gezeigte Ausstellung eröffnet werden. Neben Gudrun Schmidt-Kärner und meiner Wenigkeit begrüßte der deutsche Generalkonsul Dr. Krause die Vielzahl der Besucher. Und auch die Presse war anwesend; neben einem Artikel im Königsberger Express wurde ich von „Newsbalt“ interviewt – der Abdruck hier würde aber den Rahmen sprengen, beide Dokumente finden Sie auf der Homepage des Vereins.

Generalkonsul Dr. Krause bei der EröffnungBegleitet wurden wir von Hubertus Hoffmann und den Vereinsmitgliedern Konrad Lappoehn und Helmut Cornils, die die Gelegenheit nutzten, alte Bekanntschaften in Kaliningrad und bei Sergej auf dem Land aufzufrischen. Vielen Dank auch Thomas Prigge, der die Ausstellungstafeln unentgeltlich nach Kaliningrad transportiert hat.

Musiktheaterprojekt

Ein weiterer Tagesordnungspunkt dieser Reise war die Vorbereitung des Musiktheaterprojektes in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Lübeck. Das Projekt geht gut voran. Seit Oktober proben vier künstlerisch-pädagogische Teams je zwei in Lübeck und Kaliningrad mit insgesamt 48 Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren an dem multimedialen Musiktheaterstück „fisch in dir“. Dabei geht es um die Darsteller selbst, wer sie sind, wer sie sein wollen, was sie gerne machen und – um Fische. Denn Fische sind Wechselwesen, die ihre Heimat, ihr Geschlecht, ihre Form, ihre Verhalten im Laufe ihres Lebens oft komplett umstellen. Und nicht zu vergessen, die Hansestädte Königsberg und Lübeck waren durch Fisch als Handelsgut verbunden - und Fische schwimmen bis heute zwischen diesen beiden Städten - ohne Grenzen.Ein Teil der Ausstellung im Deutsch-Russischen Haus

Ihr Stück schreiben, komponieren und inszenieren die Jugendlichen selbst, dabei werden sie sich auf der Bühne in Fische verwandeln. Marno Schulze, Professor für Elementare Musikpädagogik an der Musikhochschule Lübeck und die Performance-Company „post theater“ (Stuttgart / Berlin) hatten die Idee dazu. Sie werden von Dozenten der Musikschule der Gemeinnützigen sowie PädagogInnen von Kinderwege gGmbH professionell unterstützt. Und in Kaliningrad ist Tatjana eine der Pädagoginnen. Sie arbeitet zusammen mit der Rachmaninow Musikfachschule und Viktorija Serebianskaja an ihren Stücken.

Die Uraufführung findet dann mit allen zu den Hansetagen, am 23. Mai 2014 um 19:30 Uhr in der Aula der vhs Falkenplatz statt und Mitte Juni 2014 fahren dann die Lübecker für eine Aufführung nach Kaliningrad. Das könnte auch für die Mitglieder des Fördervereins eine gute Gelegenheit sein, mit nach Kaliningrad zukommen.

Kooperation mit dem Europainstitut Klaus Mehnert

Sehr erfolgreich entwickelt sich die im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit mit dem Europainstitut an der Technischen Universität Kaliningrad (www.europastudien-kaliningrad.de). Unser Mitglied Jörg Wohlers hält dort zum Semesterbeginn Vorträge zum Thema Finanzmarkt und Finanzkrise, die außerordentlich gut ankommen, wie der zuständige Studienleiter und neues Mitglied des Fördervereins, Christian Welscher, bestätigt hat. Wir haben auch vereinbart, das Institut bei der Suche nach Praktikumsplätzen in Deutschland zu unterstützen – in der Angelegenheit werden wir Sie noch einmal getrennt anschreiben und hoffen auch auf Ihre Hilfe.

Ausblick

Die nächste Mitgliederversammlung ist für den Februar 2014 vorgesehen; selbstverständlich erhalten Sie noch eine gesonderte Einladung. Da unser Schatzmeister, Wolf-Rüdiger Böse, aus persönlichen Gründen von dem Amt zurückgetreten ist, müssen wir auf der Versammlung auch einen neuen Schatzmeister wählen. Wir würden uns freuen, wenn ein Vereinsmitglied diese Aufgabe übernehmen würde – selbstverständlich unterstützen wir und beantworten im Vorwege Ihre Fragen, wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Vorstandes eine geruhsame und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute im Neuen Jahr.

 

Thomas Meier-Ahrens
1.Vorsitzender

 

Den Weihnachtsbrief 2013 können Sie auch als PDF hier herunterladen.

 

Pressemeldungen

Neu eingerichtet ist der Menüpunkt "Pressemeldungen". Hier werden wir kommende Presseartikel einpflegen sowie Artikel aus den vergangegen Jahren digital bereit stellen.

 

Archivierter Newsletter, Sommer 2013

Liebe Mitglieder und Unterstützer des Fördervereins,

kurz nach der Jahresmitte und rechtzeitig zum Sommer ein paar Informationen über die bisherige und zukünftige Arbeit des Fördervereins im Jahr 2013:

 

Studienaufenthalt von Studenten

Vom 17. – 24. März hatten 12 Studenten der Nord-West-Akademie für Verwaltungswissenschaften in Kaliningrad die Gelegenheit sich anzugucken, wie in Deutschland Verwaltung funktioniert. Dazu wurden jeweils auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene Institutionen und Unternehmen besucht. Mit der Fachhochschule für Verwaltung in Altenholz konnte ein Kooperationsvertrag geschlossen werden, um die zukünftige Zusammenarbeit zu forcieren. Besuche in Travemünde und Hamburg rundeten das Programm ab.

Die Marion Dönhoff Stiftung unterstützte die Reise mit Euro 3.000.

 

Haus Chance

Hier gibt es gute Neuigkeiten – die Stiftung „Childhood“ wird auch ab September für ein weiteres Jahr das Projekt fördern – damit ist ein großer Teil der Kosten gedeckt. Für den „Rest“ werden – wie auch in den vergangenen Jahren – Sponsoren in Deutschland und Kaliningrad gesucht. Eine andere Möglichkeit wird eventuell eine Ausschreibung des Sozialministeriums der Kaliningrader Regierung sein, auf die sich das Haus Chance beworben hat. Wir werden weiter berichten.

Nach wie vor unterstützt der Förderverein durch die regelmäßige Supervision von Frau Schmidt-Kärner die Arbeit inhaltlich. Auch hier gibt es sehr gute Nachrichten: Zukünftig müssen die Reise- und Aufenthaltskosten nicht mehr durch den Verein oder die NGO „Offene Welt“ getragen werden, sondern ein Kaliningrader Unternehmen (in dem ein ehemaliger Praktikant beschäftigt ist) hat sich bereit erklärt, diese Kosten zu übernehmen – ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Arbeitsbeziehungen in Richtung „Augenhöhe“ bewegen.

 

NGO-Forum in St. Petersburg

Auf Einladung (und Kosten…) des Auswärtigen Amtes hatten Susen Zetzsche und Thomas Meier-Ahrens Mitte April die Gelegenheit, am XI Baltic Sea NGO Forum teilzunehmen. Unter dem Motto „Tolerance and Culture Diversity in the Region of Baltic Sea“ (Toleranz und Vielfalt in der Ostseeregion) wurden an 2 Tagen viele Projekte und Institutionen vorgestellt, in unterschiedlichen Workshops neue Ideen zur Zusammenarbeit diskutiert und Finanzierungsmodelle erörtert. Auf dem Vorbereitungstreffen in Berlin wurde die gemeinsame (deutsche) Strategie festgelegt. Auf dem Nachbereitungstreffen am 22. Juni wurden Empfehlungen für das nächste Forum im nächsten Jahr in Turku erarbeitet.

Wir versprechen uns durch unsere Mitarbeit mehr und bessere Informationen über zukünftige Entwicklungen zu den Themen „Ostsee“, „Zusammenarbeit von NGO´s“ und „Finanzierungsprogramme“.

 

Reisen nach Kaliningrad

Gudrun Schmidt-Kärner war Ende Juni zur Supervision im Haus Chance und nutzte die Gelegenheit, weitere Gespräche zu führen.

Anfang Juli besuchten die Vereinsmitglieder Jörg Wohlers und Dr. Joachim Heinrich (in Begleitung seiner Schwester und Frau Marina Franzen) gemeinsam mit Thomas Meier-Ahrens den Oblast. Ein Ziel war es, Dr. Heinrich Institutionen vorzustellen, die durch seine in Gründung befindliche Stiftung gefördert werden könnten – so z.B. eine Sehbehindertenschule im Stadtgebiet, die auf der Suche nach einer deutschen Partnerinstitution ist. Herr Wohlers hielt an dem Europa-Institut Klaus Mehnert einen Vortrag zum Thema „Von der Immobilienkrise zur Bankenkrise zur Staatenkrise“ zu halten. Es wurde vereinbart, diese Zusammenarbeit langfristig fortzusetzen.

Die nächste Reise wird am 27. September beginnen. Anlass ist die dann stattfindende Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte des Fördervereins, die wir schon in Kiel und Lübeck gezeigt haben. In den Räumen des Deutsch-Russischen Hauses finden auf Einladung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland auch die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober statt – wir hoffen auf viele Gäste, die dann die Gelegenheit haben, sich über den Verein zu informieren. Vielleicht auch für Sie eine Chance, mitzufahren nach Kaliningrad?

 

Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Lübeck

Hier beteiligen wir uns organisatorisch (Visa, Einladung, Übernachtung) bei der Planung und Durchführung eines Musiktheaterprojektes mit Jugendlichen aus Lübeck und Kaliningrad. Bei der Aufführung in Lübeck und später in Kaliningrad wir der Verein die Möglichkeit haben, seine Arbeit vorzustellen und Spenden für das Haus Chance zu sammeln. In nächster Zeit werden eine Musikschule und die Musikpädagogen in Kaliningrad für die Zusammenarbeit ausgesucht. Geplant ist, dass im November parallel die Jugendlichen in Lübeck und Kaliningrad mit den Proben beginnen. In Lübeck wird Prof. Schulze mit der Musikschule der Gemeinnützigen zusammenarbeiten.

Wenn Sie über unsere gemeinsamen Aktivitäten Ihren Freunden und Verwandten berichten, dann freut uns das sehr. Wenn daraus neue Mitgliedschaften erwachsen, sind wir Ihnen sehr dankbar. Sie wissen: Ihre Unterstützung kommt direkt an!

 

Mit den besten Wünschen und Grüßen für einen schönen Sommer,

 

Ihr Thomas Meier-Ahrens

für den Vorstand